Sattelunterlage

Die Sattelunterlage aus widerstandsfähigem Schaumstoff (ca. 3 cm dick) hat sich sehr bewährt. Sie ermöglicht, dass der gut angepasste Sattel dicht am Pferdeköprer aufliegt und nicht rutscht. Bei der Handarbeit kann es gerade beim jungen Pferd, solange die Sattellage noch nicht ausgebildet ist, passieren, dass der Sattel nach vorne rutscht und man zwischendurch nachsatteln muss. Mit dieser Sattelunterlage wird der Sattel durch die Unterzügel nicht so leicht nach vorne gezogen. Zu beziehen über Bestellung
Neuerscheinung!

Das neue Buch von Fritz Stahlecker ist da!
Darin betrachtet er kritisch die Entwicklung des Dressursports und fordert, wieder die Reitkunst in den Vordergrund zu stellen. Für ihn gilt es, Schönheit statt Höchstleistung, Harmonie statt Dominanz anzustreben und vor allem über den Sinn dessen, was wir tun, zu reflektieren. Die Reitbahn sollte ein Ort der reiterlichen und geistigen Weiterentwicklung sein, denn die Verbindung mit dem Pferd ist viel mehr als Sport. Sie ist eine intellektuelle und ethische Herausforderung.
Über die Lebens- und Reitphilosophie Fritz Stahleckers hinaus ist das Buch aber auch sehr praxisorientiert. Fritz Stahlecker gibt viele wertvolle praktische Tipps und Anleitung für die Handarbeit und pferdegerechtes Reiten. Er zeigt die kleinen Schritte und unkonventionellen Wege, um bei verschiedenen Lektionen zum Ziel zu kommen - eine wertvolle Fundgrube an geistigen und praktischen Anregungen, gesammelt im Laufe eines bewegten Reiter- und Ausbilderlebens.
360 Seiten, 63 Fotos, 8 Illustrationen, 24,99 Euro - erhältlich unter Bestellung
Kurse/Termine
Neue Kurse:
am 20./21. April fand der HSH-Kurs in GRAZ auf der schönen Anlage Horseresort Am Sonnenhof statt. Wir konnten intensiv mit den Pferden trainieren und werden uns vom 5. bis 7. Juli wiedertreffen. Zuschauer oder weitere Teilnehmer mit Pferd sind willkommen. Genaueres und Anmeldung unter Graz 3.
20. - 22. September 2013
HSH-Kurs für Therapeuten in der Fachschule für Osteopathie bei Frau Barbara Welter-Böller. Informationen unter www.welter-boeller.de/Termine.
19./20. Oktober 2013
HSH-Kurs auf Gut Hanum. Näheres unter Gut Hanum.
Bei Interesse an einem der Kurse, bitte direkt über KONTAKT melden.
Am 25./26. August fand in Siegersdorf (NÖ) bei Wien der 2. HSH-Kurs in diesem Jahr statt. Ein kleines Resümee ist auf der Homepage von Pferdplus nachzulesen (http://pferdplus.com/news/hand-sattel-hand-kurs-siegersdorf)
Sie suchen einen Kurs in Ihrer Nähe?
Sie würden gerne HSH-Kurse in Ihrem Stall organisieren? Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir versuchen, HSH-Gruppen aufzubauen und kontinuierlich zu begleiten.
Wir geben auch gerne Einführungen in die HSH-Center-Kandare.
Näheres unter KONTAKT.
Dürer-Tagebuch wieder verfügbar!

Auf vielfachen Wunsch ist das Buch Hengst Dürer. Tagebuch einer Ausbildung wieder verfügbar. Fritz Stahlecker beschreibt minutiös, wie er bei der Ausbildung seines jungen Hengstes vorgegangen ist. Eine spannende und höchst aufschlussreiche und hilfreiche Lektüre!
HSH Center Comfort Curb Bit!!
Tony Uytendaal, bekannter Dressurcoach in Australien, setzt sich unermüdlich für HSH und die neue Kandare ein. Er hat es geschafft, dass im August/September-Heft des vornehmen australischen Magazins "Equestrian life" eine hervorragende Präsentation der HSH-Center-Kandare erscheint: HSH Center Comfort Curb Bit wird sie in Australien genannt. Nachzulesen ist der Artikel unter Equestrian life.
Danke Tony!
Totilas öffnet uns die Augen
Das neue Cavallo-Heft vom Juni 2012 veröffentlicht einen Artikel von Fritz Stahlecker "Totilas öffnet uns die Augen". "Um zur Reitkunst zu kommen, darf man sie nicht vorher mit Füßen treten"! Die hässlichen Bilder, die die Rollkur bietet, stehen im krassen Gegensatz zu Bildern von Otto Lörke oder Franz Mairinger beispielsweise, auf denen man sehen kann, wie Haltung und Bewegung in den Verstärkungen in Einklang stehen. Bilder, die immer mehr in Vergessenheit geraten und die für eine Reitweise stehen, die ein ganz anderes Denken erfordert. Dieser Artikel ist jetzt auch in Cavallo-online zu lesen: www.cavallo.de/training-fuers-pferd/standpunkt-dressur-rollkur-debatte-um-totilas.647749.233219.htm
Die Debatte geht weiter
... unter diesem Titel veröffentlicht das Reiterjournal im Juli-Heft unterschiedliche Stellungnahmen zu heutigen Ausbildungsmethoden. Zwei Interviews, darunter auch mit Fritz Stahlecker, sind in voller Länge im Internet unter www.reiterjournal.com nachzulesen.
Geniale Idee neu realisiert
... titelt das Reiterjournal. Fritz Stahlecker beschreibt in einem ausführlichen Artikel, inwiefern seine HSH-Center-Kandare im Grunde eine Verbesserung der ursprünglichen Idee darstellt und dazu beiträgt, feineres Reiten zu erleichtern. Interessenten wird auch eine Kandareneinführung angeboten. Hier ist der Artikel zum Nachlesen: Reiterjournal.pdf.
Die Neue ist da!

Fritz Stahlecker hat die HSH-Center-Kandare noch einmal weiterentwickelt. Die wesentlichen Funktionen sind gleich geblieben, die Kandarenbäume konnten verbessert werden, so dass die Kandare jetzt weniger auffällig aussieht. Zum Verständnis kann eine Übersicht heruntergeladen werden (Kandarenübersicht), die die Unterschiede zwischen herkömmlichem Kandarengebiss und HSH-Center-Kandare verdeutlicht. Die Kandare ist wie ihre Vorläufer auch zum Patent angemeldet und kann in Kürze bestellt werden.
Bildbetrachtung

Zusammen mit einem groß aufgemachten Bericht über die neuen Kräfteverhältnisse im Dressurviereck erschien in einer namhaften Zeitung das Bild eines bekannten Dressurpferdes. Es verdient besondere Beachtung, weil es die unglückliche Situation der heutigen Dressurreeiterei offenbart.
Im Folgenden wird nur auf die reiterlicen Verstöße eingegangen, die uns zumeist noch nicht genügend bewusst sind. Dass die Haltung des Pferdes nicht den "Richtlinien" entspricht, erkennt der Amateur.
1. Die Kinnkette
Sie ist zu lang eingestellt. Ihre Haken drücken unkontrollierbar gegen die Unterlegtrense, wodurch deren von der Kandare unabhängige Betätigung fraglich wird. Die Zugrichtung der Kette entspricht dazuhin nahezu der Richtung der Kandarenbäume, wobei sich ihre Zugbelastung drastisch erhöhen kann. Die geometrischen Verhältnisse können so schwerlich sauber und klar sein.
2. Handhabung der Gebisskombination
Wenigstens zum Zeitpunkt der Aufnahme behandelt der Reiter die Kandarenzügel in gleicher Weise wie die der Trense. Dies ist grundsätzlich falsch, weil die beiden Gebisse - Stnge und Trense - eine unterschiedliche Funktion erfüllen sollen.
3. Lage des Trensengebisses
Dieses ist einseitig weit aus dem Maul heruasgezogen. So reitet ihr Gelenk auf dem rechten Zungenrand. Diesr wird zwischen Lade und Gebiss schmerzhaft geklemmt. Der rechte Maulwinkel ist weit nach oben gezogen. Dies bei extrem verlängerter Maulspalte.
4. Übersetzung der Kandare
Wenn so wie bei dieser Momentaufnahme die Richtung der Kinnkette mit der des Oberbaums nahezu übereinstimmt, verkürzt sich diser in seiner praktischen Wirkung drastisch. Die Wirkungslinie der Kinnkette nähert sich dem Zentrum der Stange bis auf wenige Milllimeter. De facto kann sich der rechnerisch gültige Oberbaum sow ei bei diesem Beispiel auf ca. 15 mm verkürzen. Die Kandare ist dann viel schärfer als sie aussieht. Bei falscher EInstellung und hohen Händen kann aus ihr leicht ein Marterinstrument werden!
5. Druckrichtung der Kandarenstange
Die durchfallende, verdrehte Kandare hat einen weiteren Nachteil. Sie wirkt nicht im ideal gedachten rechten Winkel auf die Zunge. Sie übt auf diese einen Schub nach oben aus. Es darf nicht verwundern, dass viele Pferde diesem folgend mit hochgezogener und somit verkrampfter Zunge gehen. Wenigstens erhöht sich durch die verfälschte Druckrichung der von den Kieferästen aufzubringende Gegendruck und damit die Belastung der Zunge begrächtlich. Die Laden sind als Teil eines Hebels zu sehen, desssen Drrehachse das weit oben liegende Kiefergelenk ist.
5. Nasenriemen
Er ist erkennbar zu eng angezogen, wodurch sich die Dominanz des Gebisses auf unzulässige Weise erhöht.
Zusammenfassung der Bildbetrachtung
Der Sinn der Kandare darf heute nicht mehr die Dominanz durch Schmerz und Gewalt sein. Dabei ist zu sehen, dass sie weitgehender als jedes andere Gebiss das ideale Gegenteil sein kann, übersetzt sich doch den Weg der Hand ins Kleine. Das Bild zeigt, wie weit wir noch immer von ihrem guten Gebraucht entfernt sind. Die Kombination von Trense und Kandare ist eine geniale Erfindung. Es wird Zeit, dass wir sie mit dem Ziel der reiterlichen Lègèrete und der Pferdegerechtigkeit zur Geltung bringen. Hat nicht schon de la Guernière treffend konstatiert, dass eine gute Hand durch die Kandare noch besser wird? Uns lehrt leider die Erfahrung, dass eine schlechte noch schlechter wird!
Unser technisches Wissen sowie die heute bestehenden Möglichkeiten der Messtechnik setzen uns in die Lage, die heute gebräuchlichen Kandaren in ihrer Wirkung zu optimieren. Hierbei soll es einzig darum gehen, den Effekt der Verkleinerung der Bewegungen unserer Hände zur bestmöglichen Geltung zu bringen.
WIR GRATULIEREN ...
Marcella Krimke Susmelij und Corinth
Zum zweiten Mal wurde das Paar Schweizer Meister, nach einer tollen Serie von Erfolgen in diesem Jahr, unter anderem mit 73,7 % Sieg in der Grand Prix Kür in Leipzig, 5. Platz in der Grand Prix Kür bei der Pferd International in München und anderen herausragenden Platzierungen im Feld von Weltklassereitern.
Frau Krimke Susmelij und Corinth sind nun bei den Weltreiterspielen in Kentucky und wir drücken die Daumen, dass beide zufrieden von dieser großen Unternehmung zurückkehren.
Corinth, ein 14-jähriger Oldenburger Wallach (V: Chenook und MV: Fumiro), wurde von der Tochter von Fritz Stahlecker nach HSH ausgebildet.
Nach der Kandare die Kunst!

Neues zum künstlerischen Schaffen von Fritz Stahlecker und zu zwei Ausstellungen im Mai gibt es unter Der Künstler Stahlecker nachzulesen!!
Thema: Skala der Ausbildung
Im Reiterjournal 3/2010 wurde über das Thema "Skala der Ausbildung" diskutiert. Auch Fritz Stahleckers Beitrag wurde abgedruckt (Ausbildung).
Wir finden:
, dass "Das große Guru-Lexikon", das im St. Georg 4/2010 erschienen ist, eine unglaubliche Anmaßung darstellt. "21 alternative Ausbilder" - wobei zu definieren bliebe, was unter "alternativ" zu verstehen ist, werden da auf die Schnelle, gefragt oder ungefragt - denn Fritz Stahlecker bekam nur 5 Fragen zugesandt, mit ihm sprechen wollte niemand und sich etwa ein Bild vor Ort machen erst recht nicht - in sehr durchschaubarer Weise abqualifiziert. Da werden Methoden und Menschen in einen Topf getan, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Wir können nur einen geringen Prozentsatz der Ansätze beurteilen, aber was beispielsweise an Anja Berans Ausbildungskonzept kritisiert wird oder mit welchem Argument die von Pat Parelli entwickelte Methode verurteilt wird, zeigt nur, dass man sich überhaupt nicht ernsthaft mit diesen Ansätzen auseinandergesetzt hat. Was bei diesen beiden Ansätzen alles an Erfahrung, Gedankenarbeit, langjährigem Lernen und Beobachten steckt, das lässt sich auf einer halben Seite auch nicht einmal annähernd einem interessierten Leser nahebringen. Und dann kommt es auch immer auf die Person an, die die Methode unterrichtet. St. Georg sollte sich eben doch fragen, warum so viele Menschen sich für die Vielzahl der vorgestellten "Gurus" interessieren und ganz offensichtlich auch von ihnen profitieren. Was haben wir von unserem Freund und 4-Star-Parelli-Instruktor-Berni Zambail nicht alles gelernt, wie gut lassen sich Parelli und HSH für die Ausbildung junger Pferde kombinieren - und wieviele andere praktizieren das ebenso und sind glücklich mit ihrem Pferd.
Die Reiter sind offensichtlich differenzierter und interessierter, als es die St. Georg Redakteurinnen wahr haben wollen - warum dann doch der eine oder andere "Guru" in ihren Augen Bestand hat, das ist sehr leicht durchschaubar.
Als kritischer Leser sollte man der Redaktion sagen, dass man sich unter einer seriösen, informativen Berichterstattung etwas anderes vorstellt.
Gedanken zur schwierigen Situation der Dressurreiterei
Dem Reiterjournal "hat der Auftritt des holländischen Hengstes Totilas sehr gut gefallen... es fürchtet, seine Leser mit dem Artikel von Fritz Stahlecker, Gedanken zur schwierigen Situation der Dressurreiterei, zu überfordern" und lehnt einen Abdruck ab. Für alle, die sich durch eine andere Meinung nicht überfordert fühlen, ist er hier nachzulesen. (Gedanken zur Dressurreiterei.pdf)
endlich erschienen ...
- die ganz persönlichen Notizen, wie Fritz Stahlecker bei der Ausbildung seines Hengstes Dürer vorgegangen ist.
Erfolge und Rückschläge, Beobachtungen und Gedanken, Überlegungen, welche Wege zu einer besseren Verständigung mit seinem Hengst führen, werden hier genau beschrieben.
Auch der interessante Übergang von der Handarbeit zum allmählichen Reiten ist in allen Einzelheiten festgehalten.
Wenn auch die Ausbildung dieses Pferdes schon eine Weile zurückliegt und Fritz Stahlecker heute manches ein bisschen anders machen würde, es ist ein einmaliges Dokument, das noch immer Gültigkeit besitzt und zudem spannend zu lesen und äußerst aufschlussreich ist!
Eine Fundgrube für alle, die sich selbst intensiv mit der Ausbildung ihres eigenen Pferdes ausienandersetzen und die vielleicht selbst Aufzeichnungen über ihr Vorgehen machen. Hier können Sie nachlesen, wie Fritz Stahlecker vorgegangen ist - Tag für Tag, Woche für Woche, Schritt für Schritt. Minutiös hat er die Fortschritte wie auch die Schwierigkeiten festgehalten und liefert damit jede Menge Anregungen für Ihre eigene Handarbeit mit Ihrem Pferd. Ein wirklich nützliches Dokument: Dürer-Tagebuch.
Totilas gibt zu denken
Totilas ist ein umwerfendes Pferd. Es ist die Hervorbringung der Natur, die uns begeistert von den Bänken reißt. Das breite Publikum ist leicht zu blenden. Es übersieht die Untat des Reiters. Was er aus dem Ausnahmepferd gemacht hat, entspringt nicht der Schule der Natur. Reitkunst soll doch so wie jede Kunst eine sublimierte Parallele der Natur sein. Und dies bedeutet, dass wir dem Pferd keine Haltungen und Bewegungen abverlangen dürfen, die es in freier Natur nicht gibt. Wenn zum Beispiel Fluchttiere sich im beschleunigten Vorwärts strecken, im Spiel sich verkürzen und runden, muss dies beim Dressurreiten als Eigenheit und Gesetz der Natur ein wichtiges Merkmal bleiben.
Die Regeln der Natur sind für den Reiter wie Gebote. Jedes Tempo hat bei den Fluchttieren seine eigene Silhouette. Wer Pferde auf freier Weide studiert, wird auch den Sinn erkennen: Die Rahmenerweiterung ist technisch nützlich und ästhetisch zugleich. Nutzen und Schönheit sind in der Natur Geschwister.
Wenn wir vom Pferd Bewegungen in der falschen Silhouette verlangen, kann nicht Kunst, sondern allenfalls beeindruckender Kitsch entstehen. Auch für diesen braucht es eine Meisterschaft – es ist die der Scharlatane. Wenn es um Farbe und Leinwand oder auch Musik geht, können wir ihn allenfalls tolerieren. Das Pferd aber dürfen wir nicht dem Publikum zuliebe in die Niederung des Kitsches herunterziehen!
Selbst dann nicht, wenn es sich bereitwillig dazu hergibt!
Auch Funktionäre können auf Kitsch hereinfallen. Es bleibt zu hoffen, dass sie auf die Schulung ihrer Augen zukünftig noch mehr Wert legen!
Fritz Stahlecker Dezember 2009
HSH in Spanien!
Anfang November hatten wir Besuch von Federico Padrón und Jan Braren im Bärenbachtal. Die HSH-Methode auch in Spanien bekannt zu machen ist eine Initiative von Katharina Braren. Viele Stunden Filme, Interviews, Gespräche und zahlreiche Fotos waren das Ergebnis und stehen am Beginn einer sicherlich für beide Seiten sehr gewinnbringenden Zusammenarbeit. Zunächst ist in der Zeitschrift Trofeo Doma Classica, der erste Teil einer zweiteiligen Artikelreihe bereits erschienen und auch hier nachzulesen (HSH in Spanien Teil 1.pdf). Wir freuen uns sehr, dass diese überaus kompetenten Pferdeleute mit viel Sachverstand und Einfühlungsvermögen sofort die Philosophie von Fritz Stahlecker erfasst und wunderbar umgesetzt haben - eine große Freude und ein versöhnlicher Abschluss dieses nicht einfachen Jahres.

Sie sind da!

Was lange währt - wird endlich gut: die von Fritz Stahlecker über Jahre hinweg in intensiver Arbeit entwickelten Kandaren sind da: zu besichtigen, zu probieren, zu erwerben.
Nach zahlreichen Vorstufen sind nun drei verschiedene Varianten entstanden.
Die "Mutigen", die sie getestet und in Gebrauch haben, sind hoch zufrieden. Sie können sich hier informieren (Kandare.pdf) oder sich auch uns wenden, wir beraten Sie und freuen uns auf jede Rückmeldung. Zum Wohle der Pferde!
Leserbrief an St. Georg (auszugsweise in Heft 11/2009)
Zirkus in Windsor – Auf in den Krampf
Überall sind wir in der Krise. So auch im Dressurreiten. Wir leben in einer Zeit des Umbruchs, so vieles kann schief gehen ohne den Kompass der Ethik. Reitkultur, Reiten als Reitkunst gehen verloren, wenn wir uns nicht rühren und wehren.
Da braucht es starke Menschen, die den Mut finden, Position zu beziehen. Beim St. Georg gibt es diesen Mut. Man darf hoffen, dass sich diese Fachzeitschrift finanziellen Zwängen zum Trotz zur geistigen Instanz entwickelt. Eine solche ist jetzt so sehr von Nöten! Krampf und Zirkus sind außerhalb der guten Sache. Das deutliche Wort der Chefredakteurin war notwendig, die Aussage treffend.
Eine zeitgerechte Sinnbestimmung ist überfällig! Dressurreiten darf nicht zur exaltierten Höchstleistung verkommen! Wann endlich kapieren wir, dass Dressurreiten zu Ende gedacht um vieles mehr Kunst als Leistung ist!
Kunst besagt Maßhalten und Ausgewogenheit nahe an der Natur. Weg und Ziel unterliegen strikt den gleichen Kriterien. Wir müssen auch zu Pferde weg von der Lüge, dass die gute Sache jedes Mittel, jede Methode heiligt!
Wer sein Pferd mit dem Ziel der maximalen Leistung herabwürdigend zur Karikatur zusammenzieht, reitet den Weg der Scharlatanerie.
Die Richter sind in der Verantwortung; sie haben die Entwicklung in Richtung Spektakel, weg von Kunst- und Pferdegerechtigkeit zugelassen. Manche scheinen nicht zu sehen, dass Verstärkungen der Gangart ohne betonte Rahmenerweiterung jeder Ästhetik spotten. Sie werden auch nicht misstrauisch, wenn Pferde schweißgebadet mit hervorquellenden Adern ins Viereck kommen. So sieht Mühelosigkeit, die zur Losgelassenheit gehört, nicht aus.
Wie und weshalb sind wir in den Krampf und in den Zirkus geraten?
Für die einfache Antwort reicht ein Satz: Wir sind auf dem falschen Hufschlag, weil wir uns noch nicht mit Überzeugung und daher echter Begeisterung der Ethik der Ehrfurcht vor allem Leben und der Gewaltminimierung verschrieben haben. (Zur Lektüre sei empfohlen Albert Schweitzers Buch „Die Ehrfurcht vor dem Leben“ und „Die Ehrfurcht vor den Tieren“. Manches darin liest sich wie der Vorspann einer zeitgerechten Reitlehre!)
Zu einer unserer Zeit angepassten Ethik zu gelangen, sollte uns wichtiger werden als alle Schleifen zusammen.
Und noch eines: Die Holländer haben uns in dankenswerter Weise besiegt, weil ihre Mogelpackung brillianter ist als die unsrige. Die Niederlage hat auch ihr Gutes, wir haben jetzt viel Anlass und Zeit nachzudenken. Haben nicht auch wir Dreck am Stecken? Auch bei uns gibt es verlogene Dressur in meilenweiter Entfernung vom humanen Ideal der Légèreté. Auch unsere Hände sind oft zu gewaltsam.
Es wäre doch ein Leichtes, wenigstens einige Dressuraufgaben derart zu gestalten, dass verkehrte Show-Ausbildung zu Tage tritt. Schon eine kleine Zickzack-Traversale im Schritt, mit einer Hand geritten, würde genügen, die Spreu vom Weizen zu trennen.
Fritz Stahlecker, 30.9.2009
Neue Artikel 2009
Zu verschiedenen Themen hat Fritz Stahlecker in den letzten Monaten Artikel geschrieben, die unter Veröffentlichungen zu finden sind.
Anders denken, anders longieren
Am Beispiel eines fiktiven Bereiters Trautmann verdeutlicht ein Artikel über das Longieren, welche Fehler, aus welchen Gründen auch immer, begangen werden und welches die Ursachen sind. Und am Ende gibt es auch eine Lösung, ganz einfach! In der Februarausgabe des Pferdeforums ist der Artikel (Anders denken...) soeben erschienen!
Frühe Vorwärtspiaffe
Die frühe Vorwärtspiaffe, die im Mittelpunkt der Hand-Sattel-Hand-Methode steht, wird häufig kritisiert, wobei übersehen wird, dass sie nicht mit der späteren Dressurlektion der Piaffe zu vergleichen ist. Bei vielen Gelegenheiten hat Fritz Stahlecker erklärt, dass diese Lektion, ohne Reitergewicht, den Lerneifer und Nachahmungstrieb des jungen Pferdes ausnützend erlernt, für dieses keinerlei Anstrengung, sondern eine wertvolle Frühprägung bedeutet. Nun ist im Reiterjournal der Artikel zu diesem Thema "Wie beim Einrad-Fahren" erschienen und hier nachzulesen auf unserer Seite "Veröffentlichungen".
HSH nun auch in Australien
Chris Hector vom australischen Horse Magazine machte auf seiner Europatournee einen kurzen Besuch bei Fritz Stahlecker. Aus seinem flott geschriebenen Bericht wird deutlich,
dass sich hier wieder einmal jemand auf die Philosophie von Fritz Stahlecker einlassen konnte und verstand, worum es geht. Sehr wohltuend, endlich auch einmal wieder eine vorbehaltlose positive Resonanz - ein schönes Weihnachtsgeschenk (nachzulesen unter Horse Magazine).

Reitunterricht mit Kappzaum!!
Nicht zum ersten Mal erreicht uns die Mitteilung, dass auch
Reitunterricht mit Kappzaum sowohl für die Reitschüler wie
auch für die Schulpferde ein Gewinn sein kann.
Alexandra Schwarz schreibt:
... wir sind so begeistert von dem Schulzaum. Wir longieren kein Pferd
mehr mit Trense, egal wie alt und ausgebildet es ist. Wir merken erst jetzt,
wie viel besser und gleichmäßiger die Pferde gehen können. ...
Ich forsche schon seit über 10 Jahren, wie man einen Reitunterricht geben
kann, bei dem die Reitschüler wirklich reiten lernen und die Pferde sich
dabei wohl fühlen können. Dabei spielt das Gebiss eine große Rolle. Wir
haben einen jungen blütigen Ponnywallach, der unter dem Reiter oft einfach
davonläuft. Das Problem am Reitunterricht ist ja, im ganz Besonderen, der
innere Zügel, an dem die Reiter ziehen und dabei den äußeren wegschmeißen. Dadurch
flüchtet das Pferd, wenn es merkt, dass der innere Zügel angenommen wird.
Welche Schmerzen das Pferd dabei auf der inneren Lade spürt, ist mir erst jetzt bewusst geworden.
Ich habe auf diesem Pony in der letzten Woche Anfänger mit dem Schulzaum
longiert und gestern habe ich das erste Mal den Eindruck gehabt, dass er
sich auf seine Arbeit einlassen kann und nicht immer auf der Hut sein muss.
Er konnte sich entspannen. Es war einfach ein wunderbares Gefühl dieses
wunderbare Pferd so zu sehen.
Neues Kursvideo!!

Was lange währt, wird endlich... hoffentlich hilfreich. Der 2. Kursmitschnitt vom HSH-Kurs im Bärenbachtal im Mai 2008 ist fertig (Details siehe unter Lernmittel) und selbst wenn wir nicht alles mit hineinpacken konnten (es wird weitergehen mit der Reihe), was wir wollten, so ist doch wieder schönes Anschauungsmaterial zusammengekommen, das Mut macht und anspornt und vielleicht in mancher Situation weiterhilft. Gutes Gelingen!
HSH-Galerie eröffnet!
Wir haben unsere neue Seite HSH-Galerie eröffnet! Schauen Sie mal rein, unter "Forum". machen Sie mit, schicken Sie uns Bilder und Texte von sich und Ihren Pferden. Vielleicht wollen Sie mit Gleichgesinnten in Kontakt treten und sich gegenseitig inspirieren?
HSH-Ausrüstung in Braun!
Die Ausrüstung für die Handarbeit - gepolsterter Schulzaum, Oberzügel, Unterzügel und Zügelhalter - gibt es jetzt auch in zwei verschiedenen Größen in Braun !!. Wunderschön weiches Leder, dazu passende messingfarbene Schnallen und Ringe - wie man sieht: sehr edel! Ab sofort zu bestellen unter Bestellung.
HSH-Vorführung in Marbach 4./5. April
Die Spannung war groß, denn zum ersten Mal hatten die jungen Pferde, die in Marbach nach der Hand-Sattel-Hand-Methode unter Anleitung von Fritz Stahlecker ausgebildet werden, ihren Auftritt vor einem größeren Publikum. Und das gleich an zwei Tagen hintereinander.
Natürlich waren am ersten Tag die Pferde und auch die engagierten jungen Ausbilder sehr aufgeregt. Technische Probleme mit den Lautsprechern und ein nicht gerade rücksichtsvolles Publikum erschwerten die Aufgabe. Trotz der letztendlich in vielen Teilen gelungenen Vorführung sah sich Fritz Stahlecker in seiner Meinung bestätigt, dass Pferde, die nur knapp 3 Monaten Training nach dieser Methode hinter sich haben, nicht so früh in einem solch großen Rahmen vorgeführt werden sollten.
Leider ist die kleine Trainingshalle ohne Tribüne zu klein für den überraschend großen Zuspruch, denn über 400 Interessierte wollten sich an diesen beiden Tagen über die Hand-Sattel-Hand-Methode informieren.
Am Samstagmorgen ging es, trotz voller Tribüne, schon erheblich besser. Ein weiterer Tag und man hätte die Pferde wohl in ihrem sonst sehr viel gelasseneren Verhalten beobachten können. Die jungen Ausbilder, für die die Methode ja genau so neu war wie für die Pferde, haben unter diesen Umständen ihre Aufgabe sehr gut erfüllt. Ihnen gelang es geschickt, die Pferde doch so zu zeigen, dass in vielen kleinen Details deutlich wurde, was sie schon gelernt haben. Die Anspannung bei Ausbildern und Pferden wich immer mehr und man konnte gut erkennen, was sie normalerweise sicher sehr viel lockerer machen und welche Anlagen die Pferde haben. Unter dem Strich war die Veranstaltung ein gelungener Versuch und man konnte mit dem Gezeigten zufrieden sein. Auch die Vergleichsgruppe - die Pferde, die nach der Marbacher Methode ausgebildet werden - konnte sich in aller Ruhe an das Publikum gewöhnen. Sie zeigten unter dem Sattel vorsichtig alle drei Grundgangarten. (siehe auch Marbach-Xenophon-Nachbericht)
Ausführlicher Bericht und weitere Bilder folgen.
Die Marbach-Vorführung aus der Sicht des Reiterjournals sowie weitere Stimmen können Sie hier nachlesen (Stahlecker-Projekt).

Neue Arbeitsmaterialien
Band 1 der Arbeitsreihe zur Hand-Sattel-Hand-Methode (28 Seiten) ist lieferbar. Es handelt sich um den Mitschnitt eines Vortrags zur Philosophie und Praxis der Hand-Sattel-Hand-Methode, in dem Fritz Stahlecker über wichtige Voraussetzungen für das Verständnis und die richtige Anwendung der HSH-Methode spricht. (Lernmittel).
Pegasus berichtet über HSH-Kurs in Hamburg
In der Februarausgabe der Zeitschrift Pegasus ist ein Bericht über den HSH-Kurs in Hamburg im November letzten Jahres erschienen (hier nachzulesen unter HSH-Kurs Hamburg). Leider wird zu Beginn des Artikels Fritz Stahlecker falsch zitiert - nicht die Ausbildungsskala ist Mumpitz, sondern ihre Auslegung. Weshalb, hat er näher erklärt.
Anfang Mai wird wieder ein Kurs in Hamburg/Tangstedt bei Karin Schoepke stattfinden (www.stall-schoepke.de). Handarbeit mit den Pferden ausgewählter Teilnehmer und Reiten auf Kandare mit 3:1-Führung werden das Thema sein. Näheres bei Karin Schoepke direkt oder über unsere Kontaktadresse.
Das Marbach-Projekt, erste Eindrücke
Einige Wochen sind vergangen, seit Fritz Stahlecker im Landgestüt Marbach mit der Ausbildung junger Pferde und Reiter in der HSH-Methode begonnen hat. Eine Vertrauensbasis ist geschaffen, alle Beteiligten sind begierig, Fortschritte zu machen und die ersten Eindrücke schildert das Reiterjournal im neuen Heft unter "Stahlecker_Projekt II". (März 2008)
Das Marbach-Projekt
Mitte Dezember startete ein spannendes Projekt im Landgestüt Marbach. Sechs der gestütseigenen Pferde werden unter Anleitung von Fritz Stahlecker nach der Hand-Sattel-Hand-Methode neun Monate lang ausgebildet, bevor sie zum Verkauf stehen. Das Reiterjournal hat zunächst einen ersten Bericht darüber veröffentlicht (Stahlecker_Projekt.pdf). Wir werden diese Ausbildung mit Filmen und Texten begleiten und Fritz Stahlecker wird auch selbst zu dieser Chance, die das Landgestüt der HSH-Methode eröffnet, noch Stellung nehmen.
HSH in Kalifornien
Bill Sanders, Ausbilder und Lehrer des barocken Reitstils, beeinflusst von Jean Racinet und Schüler u.a. von Luis Valenca (Portugal), hat die HSH-Ausrüstung getestet und schreibt auf seiner Homepage begeistert:
Current News
I wanted to tell al my students and readers about some information and products that will GREATLY help them in the schooling of their horses. Some time ago I heard of a trainer who was working with young horses and schooling them in the classical moves, more importantly to be light in the hands in these moves even prior to backing the horse .I was able to make contact with this trainer's assistant who speaks English and have now done my homework on the techniques, philosophy and equipment being used . As I personally have all of it. I can tell you Francios Baucher would be proud of this work . But here is the thing it is coming from GERMANY!!! Yes , now understand and I make no bones about it , generally speaking I do not approve , nor use the competitive German methodology , BUT, that is not what I am seeing here . The mans Name is Fritz Stahlecker. Fritz is 82 years young and has developed a system he calls Hand -Saddle -hand Method . Basically he is teaching the horse at three years of age how to carry itself with the correct position , in lightness ,using a system of a special cavasan and a type of long draw rein that is ONLY attached to the cavasan ( The draw rein was actually a French invention , later the Germans attached it to the bit creating all the problems associated with that now ) His Cavasan reminds me a lot of the old Baroque ones seen in the books of Gueriniere etc. and is very thick and padded for the young horse with a unique ring arrangement . The horse using these long reins is basically taken through all the lateral exercises , taught to stop square , even do the pirouette before being ridden . I was VERY glad to see the horse is quickly taken also to the double bridle , although the bits are hardly touched as the horse has learned how to carry himself previously . No heavy bearing on the snaffle here . The work is fantastic and low stress for the horse . Once the horse is ridden at four it already knows the advanced moves and has the correct muscling and MOST importantly is light in the hand with all the work. Fritz has a web site that is just being translated into English , it is www.hsh-fritz-stahlecker.de He has two very detailed DVD's part one and two of in hand work which every person training a young horse should purchase and then of course has the full line of very hi quality leather training equipment you will need and is specific for this Buy it all if you are even thinking of training a young horse . Legereete, riding without a strong influence of the hand is what these tapes preach and produce . I have always been a fan of working a horse in hand , to every movement before it is put under saddle , so much tension and fighting is eliminated and here is a system clear and easy to follow and learn from . Fritz is a true master of riding in lightness. Go to the web site now and do yourself and your horse a favor and get started.
Bill Sanders, www.baroqueequitation.com
HSH in Kanada
In dem kanadischen online magazine "Horses for Life" erscheint der erste Teil eines langen Interviews mit Videoausschnitten. Die Redaktion hat sich sehr intensiv mit den Videos auseinandergesetzt und viele interessante Fragen mit Fritz Stahlecker diskutiert. Näheres unter www.horsesforlife.com in der Septemberausgabe!
20.10. 2007 Fritz Stahlecker auf Gut Haslach
Ramona und Franz Seifert hatten Fritz Stahlecker zu einem Einführungsvortrag in die HSH-methode auf ihre Reitanlage Gut Haslach eingeladen. Zahlreichen Interessierten erklärte Stahlecker die Vorzüge dieser gewaltfreien Ausbildungsmethode und zeigte anhand von Beispielen, wie ein respektvoller Umgang mit dem Pferd aussehen kann.
Auf Gut Haslach stehen einige Araber, die von Claudia Jung, einer Schülerin Fritz Stahleckers, ebenfalls nach HSH ausgebildet wurden. Einer von ihnen ist Testador, den Claudia Jung vielfach mit spektakulären Vorführungen vorgestellt hatte.
Für diese sensiblen, lernbegierigen Pferde ist die HSH-Methode ein wunderbarer Weg, um ihre besonderen Stärken und Talente zu fördern.

2. Teil des Interviews in "Horses for Life" erschienen
In der Oktoberausgabe des online Magazines "Horses for life" ist nun auch der 2. Teil des langen Interviews mit Fritz Stahlecker erschienen. Die Fragen, die mit direktem Bezug zum Video "Handarbeit für junge Dressurpferde" Teil 2, gestellt wurden, komplettieren vieles, was in dem Video nicht näher ausgeführt werden konnte.
Die Kandare - besser als ihr Ruf
Die Messungen, wieviel Gewicht im Pferdemaul auch bei nur ganz geringer Zügelspannung lastet, haben zu alarmierenden Ergebnissen geführt. In der September- und Oktoberausgabe des "Reiterjournals" wird nun sehr detailliert und anschaulich die Wirkungsweise der Kandare beleuchtet, die bei richtiger Anpassung und feinfühliger Handhabung aus verschiedenen Gründen der Trense vorzuziehen ist. Auf der Seite "Veröffentlichungen" ist der Artikel runterzuladen.
"Wie straff dürfen die Zügel sein?" (RJ-Artikel 7/2007)
Eine erschreckende Erkenntnis haben Messungen am Pferdemaul ergeben:
Wenn die Zügel noch nicht einmal angespannt sind, liegen schon 6 Kg Gewicht auf der Pferdezunge! In dem Artikel "Wie straff dürfen die Zügel sein", sind genauere Erklärungen nachzulesen.
Küchengirl? "Blöde Kuh!"
17.8.07
Üble Schlagzeilen verkaufen sich gut, weil sie ein Bedürfnis des unbedarften Lesers sind. Und von denen gibt es genug! Manchem Journalisten fällt dazuhin nichts Besseres ein.
Anlässlich der Europameisterschaft der Springreiter schmückt die Südwest-Presse ihre Titelseite mit einer Großaufnahme des psychisch und körperlich in Not geratenen Springreiters Marcus Ehning. Er liegt auf dem Hals seines vor einem Hindernis stockenden Pferdes. Küchengirl, die hochbewährte noble Stute verweigert den Sprung. Dies muss nicht gegen den Reiter sprechen. So wie der Mensch ist auch das Pferd keine berechenbare Maschine. Es kann nicht unterbrechungslos in Hochform sein und was wissen wir darüber, wie ein noch recht junges Pferd Turniererlebnisse verinnerlicht bzw. verarbeitet hat. Ein guter Reiter achtet dies. Was den Reitergeist in Frage stellt, ist die Berichterstattung am Rand des Fotos. Sie tritt durch die reißerische Überschrift "Küchengirl? Blöde Kuh!" hervor.
Paul Schockemühle soll kommentiert haben, die blöde Kuh hätte er (Marcus Ehning) schon in Aachen zur Ordnung rufen müssen.
Flink hat der Berichterstatter die abstoßend respektlose, sicherlich spontan geäußerte Entgleisung als Aufhänger genommen. Das ist beschämend.
Unsere noch nicht im Wohlstand lebenden Vorfahren haben ihre Pferde vereehrt. Reitergeist gründet sich auf Ehrfurcht vor der Kreatur. Unserer Star-Reiter sind gerufen, ihn zu bewahren! Schockemühle sollte sich korrigieren, er verdankt sein Glück den Pferden. FST


